Schwanenstadt 2021 ODER der „BruchPILOT“

Hallo Freunde,
Die Race Setction meldet sich zurück von Schwanenstadt!
Mit dabei waren: Ludwig mit seiner Honda, Pilot mit SF 750 SFC Rep.
Unterstützer/ Service Sabine, Irene, Heiko und Willi und Gudrun.
Durch das super Wetter kamen jede menge Zuschauer an die Strecke. Es versprach ein schönes Wochenende zu werden. Die Trainingsläufe verliefen gut für uns. Ludwig konnte seine Honda Start Nummer 83 in das vordere Drittel platzieren, ich reihte mich auf Platz 21 ein. Beim ersten Lauf hatte ich nach der dritten Runde Zündaussetzer, und fuhr deswegen vorzeitig an die Box. Es war ein Kabel das einen Wackler hatte. Nach der Reparatur freute ich mich auf den Zweiten und letzten Lauf. Es startete auch ein Laverda-Gespann aus Österreich, und zwei 500ter.
Um 15:05 wurde er gestartet, nach dem fliegenden Start konnte ich mich an die Führungsgruppe langsam annähern.
Bei gut der Hälfte des Rennens fuhr ich hinter eine schwarze Honda  500 Four auf Startnummer 27 her, nach Start/Ziel setzte ich zum Überholen an.
Aus der Linkskurve konnte ich ihn überholen, dann in der Folgenden Rechten wollte ich ein Gang höher schalten.
Bei diesem Vorgang hatte ich einen Verschalter, diesen nutzte der Hondafahrer aus. Er überholte mich so knapp das keine Zeitung dazwischen passte und scherte vor meinem Vorderrad ein, dabei tuschierter er mein Vorderrad!
Ich kam unweigerlich zum Sturz. Dabei wurde ich von der Maschine geschleudert, krachte mit der linken Schulter auf die Straße und rutschte in die Böschung.
Schlüsselbein links gebrochen und rechtes Bein sieht aus als hätte mich ein Pferd getreten. Ich wurde ins Krankenhaus nach Völklabruck gebracht, dort musste ich dann erstmal zwei ein halb Stunden ausharren bis ich versorgt wurde.
In der Zwischenzeit wurde mein rechtes Bein immer dicker. Als ich dann zur Untersuchung gekarrt wurde vermuteten die Ärzte das  mehre Bänder am Knie gerissen wären.
Dies erwies sich aber als eine falsche Annahme, es wurden „nur Muskelfaserrisse“ fest gestellt.
Nach ca. 4 Stunden konnte ich dann das Krankenhaus verlassen, ein Rucksackverband stabilisierte meinen Schlüsselbeinbruch.
So humpelte ich zur Anmeldung um zu Telefonieren! Es wurde mir mitgeteilt das dies hier nicht ginge, ich sollte zum Haupteingang!!
Als ich dann ca. 50 Meter zum Haupteingang humpelte sah ich schon Sabine dort sitzen, Sie war auch schon zwei Stunden vor Ort.
Ich wurde dann von Heiko und Sabine in den Transporter gehievt, und zurück ins Fahrerlager gebracht. Hier war schon alles verladen und zum Abtransport fertig gemacht.
Zirka um 20:00 Uhr ging es dann auf die Heimfahrt.
Na ja, die Rennsaison 21 ist für dieses Jahr für mich vorbei. Aber ich komme wieder keine Frage!
Bedanken  will ich mich noch bei allen Helfern, auch bei Gert Schnögl und den Östrreichischen Laverdafahrern für die Genesungswünschen.
Auch bei Willi Werdl und Gabi.
Forza Laverda
der „Bruch“-PILOT
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